Gedanken um Deutschland gegen das Vergessen von Peter Kamin aus Goslar
Aufzeichnungen und Erinnerungen von Peter Kamin aus Goslar im  Harz, dem UNESCO Weltkulturerbe am Erzbergwerk Bergwerk Rammelsberg,  die  Holy Roman Germany Empire World Heritage City. Peter HW Kamin, geb. in Altlandsberg, Mark Brandenburg, geflüchtet 1952  aus der  sogenannten DDR von Königs Wusterhausen, Neue Mühle am Krimnicksee nach Minden in  Westfalen, über Nienburg,  nach 30 Jahren in   Langenhagen/  Hannover  in der Mitte der Bundesrepublik Deutschland - Germany  im Herzen von Europa jetzt in Goslar im Harz in Niedersachsen gelandet. Persönliches von der Ostzone - Sowjetisch besetzten Zone  - DDR  bis zur Wiedervereinigung Deutschlands  -  Deutschen Einheit nach Europa.

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DEUTSCHLANDS  ZUKUNFT

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Ich möchte auf dieser Seite meine eigenen Erinnerungen und Aufzeichnungen festhalten, die sich zwischen meiner Flucht  über die Demarkationslinie am 20. April 1952 aus Königs Wusterhausen nach Minden in Westfalen bis zum Fall von Mauer und Grenze und der Vereinigung ergeben haben. Diese Zeit der zwei Staaten - Theorie ( Ulbricht ) ,in der soviel Unglück über Familien und Menschen gekommen ist, darf sich nie wiederholen. Wir wollen und dürfen sie aber auch nicht vergessen, um aus ihr zu lernen. Wir brauchen Europa für die Menschen und den Frieden

W I R    W Ä H L E N     D I E     F R E I H E I T    !       Bundeskanzler   Dr.  Konrad  Adenauer
 Inschrift an einem Haus in  der Freien und Hansestadt Bremen
angebracht auf Wunsch vom  Bürgermeister Wilhelm Kaisen

Oft denken die Menschen zusammen in die gleiche Richtung
Das Denken führt dann manchmal in eine Sackgasse
Querdenken wir in verschiedene Richtungen,
dann haben wir den Kopf frei für das Wesentliche !

Der Deutsche Reichstag in der   Hauptstadt   Berlin  seit 1999 Sitz  Deutscher Bundestag

1988 - Unser Besuch am Brandenburger Tor

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Reise von Monika und Peter HW Kamin nach Berlin 1988 
mit Besuch der Mauer am Brandenburger Tor und am Potsdamer Platz mit Blick von Westberlin nach Ostberlin. Wie schnell doch Begriffe , wie  Stasi, Staatssicherheitsdienst, Vopo, Volkspolizei, Volksarmee, Rote Armee, Sowjetarmee, Volkskammer der DDR, Betriebskampfgruppen, Grenzpolizei, Grenzpolizisten, Staatsgrenze der DDR, Demarkationslinie, Zonengrenze, Mauerbau, Sowjetunion, Sowjetzone, Ostzone, Gesamtdeutscher Block  BHE, Gorbatschow, Friedland, Bundesgrenzschutz, BGS usw. vergessen werden. Manche Schülerinnen oder Schüler können da nichts mehr mit anfangen, während sie teilweise viele andere Menschen  in Angst und Schrecken versetzen.


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Triumph der Sieger !
Die Hohen Kommissare bei der Durchfahrt durch das Brandenburger Tor  in Berlin.

Direkt vom Amtssitz des sowjetischen Hohen Kommissars unter den Linden, zugleich Sitz der sowjetischen Botschaft, durfte der britische Eskorten - Jeep der Royal Military Police den britischen Außenminister  Eden bei der Anfahrt zur ersten Sitzung im Sowjetsektor begleiten. Alles spielte sich mit militärischer Präzision ab. Am Steuer des Jeep der britische Sgt. Brian Harrison, dessen mit mir jetzt verwandter Witwe mir diese Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Er soll sehr stolz darauf gewesen  sein, dass ihm diese Aufgabe anvertraut wurde. In Fallingbostel, wo er zuletzt gedient hat, liegt er auf dem Friedhof begraben. Geboren wurde er in dem Dorf Burton Agnes. Das liegt ungefähr 5 Meilen an der A164 Straße zwischen Driffield und Bridlington. Der Ort liegt nicht weit von der englischen Nordseeküste. Bridlington liegt zwischen Scarborough und Kingston upon Hull an der Yorkshire Küste.

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Aussenminister Eden in Berlin

Right Site Sgt. Brian Harrison Royal Military Police

US Präsident John F. Kennedy mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Willi Brandt
und den westlichen Hohen Kommissaren vor dem Brandenburger Tor.

Ich bin ein Berliner !
US Präsident John F. Kennedy mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Willi Brandt
und unser Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer  auf der Strasse des 17. Juni am 26. Juni 1963.



Berlin - Unter den Linden - Im Hintergrund das Brandenburger Tor in  unserer Hauptstadt
Dies ist ein Service vom DHM
Webcam des Deutschen Historischen Museums - Webcam  German Historical Museum

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Besuch an der Zonengrenze bei Söllingen im Kreis Helmstedt  im Jahre 1964 und 1972

Heimweh !
Wie oft stand ich hier vor dem Schild Zonengrenze und habe sehnsüchtig nach DRÜBEN geschaut und gehofft, dass ich eines Tages meine Verwandten und Freunde wieder sehen kann. Hautnah an der Zonengrenze bei Söllingen im Kreis Helmstedt mit meiner Tochter  im Sommer 1964 und meinem Sohn  1972. Oft bin ich mit meinen Kindern dorthin gefahren und habe sie über den Wahnsinn dieser Grenze aufgeklärt und ihnen erzählt, dass drüben in Brandenburg meine Heimat liegt und dort ihre Urgroßeltern leben. Die konnten sie  nie kennen lernen. Erst recht nicht die Heimat des Urgroßvaters  Karl Kamin in Gohren und Groß Garde im Kreis Stolp, jetzt Slupsk  in Pommern und die meiner Großmutter in Bad Reinerz in Schlesien.

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    Endlich 1989 -  Die Mauer in Berlin fällt .

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Das Brandenburger Tor in unserer Hauptstadt Berlin am 10. November 1989. Wir sollten nie vergessen, wie viele  Menschen - nur weil sie in Freiheit leben wollten - an Mauer und Grenze ihr Leben verloren haben. Unzählige Familien wurden auseinander- gerissen und für Jahrzehnte getrennt. Die Machthaber mit ihren Schergen versuchten jedem da drüben das Leben zu erschweren, der Kontakt zu seinen Verwandten oder Freunden im Westen pflegte. Das hatte oft große Nachteile und Behinderungen zur Folge. Mit meiner Frau nutzte ich jede Gelegenheit ihren Geburtsort Menteroda /  Kreis Mühlhausen  zu besuchen. Nie vergesse ich unsere Hilflosigkeit und Ängste, wenn wir von den Helfern in Uniform am Grenzübergang bei Duderstadt kontrolliert wurden. Allein der Besitz der heimischen Tageszeitung, die man unterwegs im Auto gelesen hatte reichte aus, um eine Reihe von Schikanen auszuüben. Pro Person und Tag (2) kassierten sie von uns je DM 25,-- und gaben uns dafür ihre Mark im Zwangsumtausch.

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Gedenktafel am Tafel am Rathaus der Stadt Langenhagen bei Hannover in Niedersachsen
Hier trafen sich jedes Jahr am 17. Juni die Bürgerinnen und Bürger zur Feierstunde zum " Tag der Deutschen Einheit", die vom Ortskuratorium " Unteilbares Deutschland gestaltet wurden. Es war das Anliegen die Einheit unseres Vaterlandes wiederherzustellen und die Begegnung zwischen den Menschen diesseits und   jenseits der Grenze zu fördern. Es engagierten sich zahlreiche Menschen und Organisationen , um durch vielfältige Aktivitäten den Gedanken an die Einheit zu fördern. Denn leider unterstützen hier im Westen schon zahlreiche Politiker die zwei Staaten Theorie der sogenannten DDR. Allen voran ging der jetzige Bundeskanzler und ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen Gerhard Schröder sogar so weit eine Staatsbürgerschaft DDR anzuerkennen. Hatte er doch noch im Sommer 1989 Erich Honecker bei einem Besuch in der Schorfheide versprochen, sich dafür einzusetzen. Dieser Mann sollte eigentlich vor Scham im Erdboden versinken, wenn er das Wort  " Deutschland"  in den Mund nimmt.

Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit am 17. Juni 1989
vor dem Gedenkstein in Langenhagen - Godshorn bei der Ansprachesals  Vorsitzender des Ortskuratoriums Unteibares Deutschland der Stadt Langenhagen zum Tag der Deutschen Einheit am 17. Juni 1989  am Gedenkstein im Ortsteil Langenhagen - Godshorn vor Mitgliedern des Ortsrates, Heimatvertriebenen, Vertriebenen, Bürgerinnen und Bürgern. Es war jahrelanger Brauch, dass in Langenhagen   Feierstunden vor dem Rathaus und  im Ortsteil in Godshorn veranstaltet wurden.

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Deutsche Einheit in Ottendorf- Okrilla im Freistaat Sachsen ?
Foto by Peter HW Kamin

Aufschrift an einem Haus in Ottendorf - Okrilla in Sachsen 
Bei meiner Tätigkeit in den neuen Ländern sah ich auf unzähligen Häuserwänden und  Mauern die unterschiedlichsten schriftlichen Bekundungen zur
Einheit Deutschlands. Ich versäumte leider diese Bekenntnisse der Bürgerinnen und Bürger alle zu fotografieren. Es wäre eine interessante Dokumentation entstanden.

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Dank den Bäuerinnen und Bauern in Schönwalde / Spreewald in Brandenburg.
1945 - 46 fuhr ich oft als 12 -13- Jähriger mit dem Zug zum Hamstern in dieses Dorf in der Mark Brandenburg. Manchmal festgeschnallt mit dem Rucksack am Trittbrett oder sogar auf dem  Dach der Waggons. Häufiger auch auf den mit Kohlen beladenen Waggons. Dort saßen oft schon zahlreiche durchgefrorene Flüchtlinge aus Schlesien mit ihrer letzten Habe. Halb verhungert und verdurstet, ohne irgendwelches Ziel, vertrieben aus ihrer Heimat. Oft haben die zwei Polizisten aus dem Ort bei ihrer Razzia auf dem Bahnhof  den Leuten alles Gehamsterte weggenommen. Ich aber durfte meine Kartoffeln, Korn oder Brot immer behalten, weil sie mich kannten und wussten, dass ich aus Königs Wusterhausen / Neue Mühle kam und dort meine Mutter und drei kleinere Geschwister mit leerem Magen auf mich warteten. Leider habe ich dadurch auch häufig den Unterricht am Friedrich - Wilhelm - Gymnasium in
Königs Wusterhausen ( KW ) versäumen müssen. Das hat leider dazu geführt, dass ich eine Klasse wiederholen müsste. Ich habe mich damals sehr geschämt. Mein Vater und älterer Bruder waren im Krieg verschollen und wir wussten gar nicht, ob sie überhaupt noch lebten. Diese Hilfsbereitschaft und Unterstützung zahlreicher Bauern, die oft selbst nicht viel hatten, habe ich mein Leben lang nie vergessen. Ich möchte mich dafür hier  an dieser Stelle sehr herzlich für die Hilfsbereitschaft bedanken. Im Mai 1990 besuchte ich dann bei meinem beruflichen Einsatz das Dorf und fand auch eine Bauersfrau, die jetzt im Altenteil bei ihrer Tochter lebt, die mir besonders in Erinnerung geblieben war. Sie erkannte mich in ihrem hohen Alter nicht mehr. Aber ihre Tochter sagte: Ja , meine Mutter hat ein gutes Herz und hat damals alles verschenkt und ist dadurch selber zu keinem Reichtum gekommen. Ich denke aber, Sie ist   doch reich gewesen durch  ihre unschätzbare Güte zu den hungernden Menschen. Das Foto zeigt den Bahnhofsvorsteher im Mai 1990, der auf dem Bahnhof Schönwalde/Spreewald, wo ich so manche Nacht verbracht habe, die Bundesflagge gehisst hatte. Er hat sie sich selber auf eigene Kosten besorgt. Das war sein Ausdruck der Freude über den Zusammenbruch des Staates und sein Bekenntnis für ein vereinigtes Deutsches Vaterland.

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Kontakt an der Zonengrenze bei Helmstedt 1960

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Erster Besuch an der innerdeutschen Grenze im Kreis Helmstedt im Oktober 1960. Als junger Reisender z. b. V im Außendienst von Jacobs Kaffee (schwarz - gelber Jacobs- Transporter rechts) machte ich eine Urlaubsvertretung für den Helmstedter Kollegen. Ich erinnere mich noch heute meiner Betroffenheit, die mich an diesem Tag bewegte, als ich an diesem Schlagbaum an der Grenze bei Helmstedt stand. In diesem Moment bewegte mich die Frage, wann ich meine Heimat wieder sehen werde? Nie hätte ich gedacht, dass es endlos lange 30 Jahre bis zum 4. Mai 1990 dauern würde und  überhaupt nicht daran, daß ich hier einmal bei Helmstedt - Marienborn die ehemalige Grenze übertreten würde, um in Brandenburg , Sachsen und Thüringen, etwas später auch in Berlin den Vertrieb von Jacobs Kaffee und Milka mit aufzubauen und zu organisieren.

" Mahlzeit DDR"
Die Noahfilm aus Berlin drehte dann 2003 im Auftrag des MDR ( Mitteldeutscher Rundfunk ) einen Film  mit dem Titel " 4o Jahre Deutsch-Deutscher Kaffeeklatsch" (30 Minuten ) der später auf 45 Minuten verlängert wurde und in eine Filmreihe " Mahlzeit DDR" mit 3 Folgen eingebaut wurde. Das Thema KAFFEE  wurde in Mahlzeit DDR / 2  behandelt  und inzwischen auch schon öfter auf verschiedenen Sendern bundesweit ausgestrahlt. Das Filmteam drehte mehrere Stunden LIVE hier in meiner Wohnung in Goslar. Das war eine interessante und spannende Begegnung mit drei Herren, die mich einfach meine Geschichte erzählen ließen. Sie begann mit der Frage, wann ich mich denn frühestens an Kaffee erinnern könnte. 1933 geboren, musste ich spontan weit zurück denken und da fielen mir nicht nur erfreuliche Dinge ein, die mich teilweise sehr bewegten. Das Kriegsende und die entbehrungsreiche Zeit danach. Vater und Bruder noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Rausschmiss aus der Wohnung durch die Rote Armee. Lagerleben in einer Baracke, wo vorher gefangene  alliierte Offiziere untergebracht waren. Meine Mutter allein mit vier Kindern, der jüngste Bruder noch keine zwei Jahre alt. Nichts im Magen und nichts zu trinken. Da passierte es auch, dass in dem mit Menschen voll gestopften Lager meine Mutter die Nachbarn fragte, welcher Tag denn eigentlich heute sei. Antwort: Der 7. Mai 1945. Da schaute sie mich an, drückte mich und begann zu weinen und sagte: Es tut mir ja so leid, jetzt habe ich deinen Geburtstag vergessen!  Am 6. Mai wurde ich nämlich 12 Jahre alt. Geburtstagfeiern  war auch nicht so wichtig, denn es ging ums Überleben. So schleppe ich nun schon seit ewigen Zeiten diese traurige  Geschichte mit mir herum.

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Anfang Mai 1990 !

Die Krönung von Jacobs Kaffee endlich in Dresden gelandet

Die Krone und die Krönung
Anfang Mai 1990 besuchte ich das erste Mal  Sachsen und kam in die Landeshauptstadt Elbflorenz  Dresden. Überrascht stand ich plötzlich vor dem  Zwinger und war sofort fasziniert vom Kronentor. Flink die Jacobs Krönung auf das Autodach gestellt , ein Foto geschossen und damit einen  historischen Moment festgehalten. Deutschlands  Lieblingskaffee  die " Krönung "  und die " Milka " auf ihrem Start zu ihrem Erfolgszug  in der Noch - DDR und  sie eroberten blitzschnell die Gunst der Bürgerinnen und Bürger. Ich betreue  als erster Jacobsmann  bestimmte Zentralen des Handels Konsum, Delikat und HO und die Kombinate WTB - Waren täglicher Bedarf in Berlin, Brandenburg, Sachsen und auch in Thüringen. Später bis Ende 1991 deren Nachfolgefirmen aus dem westlichen Teil Deutschlands. Ab Januar 1992  wurde ich  mit neuen Aufgaben betraut, die mich dann in alle "Neuen Länder  einschließlich dem wiedervereinigten Berlin" führten. So hatte ich das große Glück  und die einmalige Gelegenheit den Teil meiner deutschen Heimat kennen zu lernen, der mir durch die innerdeutsche Grenze und Teilung seit 1952 bisher verwehrt  wurde. Dabei kam es zu interessanten Begegnungen und Gesprächen mit zahlreichen Menschen, von denen sich vielleicht einige an mich erinnern, wenn sie diese Zeilen einmal lesen werden. Mein Dank geht an dieser Stelle auch an meine Vorgesetzten, die mich mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut hatten.

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Zur Erinnerung ?
Vorweihnachtliche Promotion meiner Firma Jacobs KAFFEE
 Ein wichtiger Anstoss die Menschen im Osten nicht zu vergessen
Motto: Ein  schöner BRAUCH - DAS Päckchen für IHRE LIEBEN -
hier präsentiert  in einem Kaufhaus in Hannover. Es sollte darin erinnert werden und nicht vergessen sein, dass in den langen Jahren der Trennung  unzählige Päckchen von West nach Ost geschickt wurden.  Und in diese kam auch oft die  "Krönung von Jacobs " in Bremen. Das Foto  aus dem Jahre 1974  dokumentiert auch den Preis von   DM  9.98  für ein 500 g Paket Krönung, dazu noch die anderen Leckereien und auch das Porto.  Viele mussten sich das wirklich vom Munde absparen,  denn mancher  hatte mehrere Verwandte oder Freunde jenseits der unseligen Grenze  zu beschenken. Bis Nikolaus mussten diese Liebesgabenpäckchen  auf der Post sein, damit man sicher gehen konnte, dass es zu   Weihnachten  auch pünktlich ankam. Auf dem Aufkleber und dem  Beizettel musste der Zusatz stehen: 
Geschenksendung - Keine Handelsware.
Meine Mutter  war eigentlich immer  in Sorge , ob die Päckchen, die   sie  so liebevoll gepackt hatte, auch ihre Empfänger erreicht hatten? Und so wartete sie auch täglich auf den Brief mit der Nachricht, dass alles angekommen ist und ob sie große Freude  damit ausgelöst hatte.  Meine Schwiegermutter verschickte im Jahre 1986 insgesamt 64  Pakete und Päckchen, meistens zu Bekannten und Freunden nach Thüringen, was wir  anhand der Postquittungen nachvollziehen konnten. Es kamen natürlich auch Päckchen von drüben. So wurde die Verbindung zwischen den Menschen aus West und Ost aufrecht erhalten, was den Machthabern in der DDR überhaupt nicht passte .
Dank?
Leider haben viele Päckchenempfänger heute zum Teil vergessen, was man ihnen Gutes getan hat. Die sollten hiermit auch einmal daran erinnert werden, dass über den Rentnern  noch nie das Füllhorn ausgeschüttet wurde. Aber gerade die waren es , die die meisten  Päckchen verschickten. So manch einer aus dem Osten hatte auch spezielle Wünsche, zum Beispiel nach Arzneien und Tabletten, die es dort nicht gab. Auch die wurden besorgt und verschickt. Oder der Stoff für das Hochzeitskleid und und und, die Wunschliste war endlos. Was hat das alles gekostet? Wer kennt die Summe?

Foto: Rechts Peter Kamin, Bezirksleiter bei Jacobs Kaffee mit einem Mitarbeiter bei einem Werbeinsatz

Zitat des  Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz aus Dresden:
Viele Ostdeutsche besitzen ein " Defizit an Dankbarkeit."
Unser Kommentar:  Wie Recht er doch hat !

Großes Glück gehabt  auf dem Heimweg zwischen Magdeburg und Helmstedt  !
Hinter mir hat es gewaltig gekracht, wie man sieht. Der LKW links stoppte in dem Moment,
als ich an ihm vorbei fuhr. Der LKW dahinter bemerkte das zu spät und wollte links vorbei ziehen, aber dafür war es zu spät. Mein Hintermann und ich schafften es gerade noch. Über 20 Fahrzeuge sind dort zusammen gerauscht.  Ursache? Ganz einfach zu hohe Geschwindigkeit bei zu geringem   Abstand.

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 Reizvolle Landschaften, Städte und  Dörfer
habe ich bewundern können, leider oft nur im Vorbeifahren. Von Hagenow bis Zittau, von Lohme bis Hildburghausen war ich unterwegs. Natürlich besonders gern in meiner Brandenburgischen Heimat. In meiner Geburtsstadt Altlandsberg, Neuenhagen, Hoppegarten, Miersdorf / Zeuthen , Königs Wusterhausen, Neue Mühle, Cottbus und Senftenberg. Ich stand am Kap Arkona, saß in der Semperoper, bin über das Blaue Wunder gefahren und  mit der Fähre zum Schloss Pillnitz übergesetzt, ich stand auf der Wartburg bei Eisenach, besuchte Weimar und die Gedenkstätte Buchenwald, stand nach 56 Jahren wieder vor meiner Schule in Dingelstedt im Eichsfeld, die ich zwei Jahre besucht habe, ging durchs Brandenburger Tor in Berlin, besuchte die Gemeinde Kamin im Kreis Bad Doberan, ich war im Spreewald und Schönwalde, auch in Frankfurt / Oder auf der Brücke zu Polen, ich ging in Neubrandenburg spazieren und im Park von Sanssouci,  besuchte das Schloss in Ludwigslust und die Stadt Bautzen,  bin durch Görlitz gewandert wie auch durch Waren an der Müritz, ich kam durch Bad Kleinen und  Dippoldiswalde, oder durch Schwedt an der Oder und Wittenberg an der Elbe, habe die Felsendome in der Sächsischen Schweiz bewundert und die Landungsbrücke in Heringsdorf, ich wanderte durch den Tiergarten in Neue Mühle und zum Kreidefelsen auf Rügen  ,ich stand am Rennsteig in Thüringen und bin mit dem Raddampfer über den Arendsee gefahren,  besuchte die Gedenkstätten in Oranienburg und Dohra bei Nordhausen, habe Wandlitz und die Schorfheide besucht, ich bewunderte den Barlachengel in Güstrow und das Richard Wagner Denkmal bei Pirna, fuhr über die Elbe bei Torgau und die Saale bei Naumburg, stand am Fehrbelliner See und am Scharmützelsee bei Bad Saarow,  ich kenne die uralten Eichen, die an der Chaussee von Krügersdorf nach Beeskow stehen,  ich stand an der Talsperre bei Werdau und an der Talsperre bei Zeulenroda in Thüringen, ich stand auf den großen Markplatz von Freiberg in Sachsen und am Russenflugplatz in Großenhain, übernachtete in der Hakeburg in Kleinmachnow und im Schlosshotel in Lübbenau, ich stand vor dem Theater in Meiningen und vor dem Friedrichstadtpalast in Berlin, ich bewunderte die Porzellanmalerinnen in der Meissner Porzellan Manufaktur und die Fischer auf dem Müritzsee, ich stand an der Werra  in Hildburghausen und an der Peene in Peenemünde, ich bin durch den Tagebau bei Hohenmölsen gefahren und an den Stahlwerken in Riesa und Eisenhüttenstadt vorbei gefahren, das Karl May Museum in Radebeul und die Sprungschanze in Oberhof kenne ich auch, ich wohnte im Hotel Rügen in Saßnitz und im Neva Mercur  in Dresden, Bad Kösen kenne ich ebenso wie Bad Freienwalde und Bad Freienwalde, den Kyffhäuser bei Bad Frankenhausen habe ich bestiegen, aber leider nicht den Oybin, ich besuchte oft Mühlhausen und Menteroda in Thüringen,  ich spuckte in  Havel und Spree in Berlin und von der Brücke  in Dömitz in die Elbe, ich besuchte das Rathaus in Senftenberg und in Cottbus, ich fuhr durch Lauscha und  Werneuchen, ich stand an der Neisse bei Muskau und an der Unstrut in Dingelstedt, ich besuchte den Reichstag in Berlin und auch den sächsischen Landtag in Dresden. Ich bewunderte die Frauenkirche in Dresden und das Münster in Bad Doberan, ich besuchte die Galopprennbahn in Hoppegarten in die in Bad Doberan.
So , das war meine kleine Reiseschilderung. Sie sollten sich auf den Weg machen und Deutschland erkunden, denn es lohnt sich, das kann ich Ihnen im Voraus versprechen. Gute Fahrt!

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Die geretteten Glocken der Versöhnungskirche in Berlin
Teilung - Einheit - Versöhnung
Ein Ort der Besinnung und Andacht soll auf dem ehemaligen "Todesstreifen" zwischen den Bezirken Berlin- Mitte und Berlin - Wedding entstehen. Die Versöhnungsgemeinde will damit an die Überwindung der Teilung und an ihre Kirche erinnern, die ab 1961 unzugängliches Mahnmal der deutschen Einheit war und 1985 von DDR -Grenztruppen gesprengt wurde. Auf den Fundamenten an der Bernauer Strasse ist eine "Kapelle der Versöhnung" geplant. Ihr elf Meter hohes Läutegerüst soll die drei geretteten Glocken aufnehmen. Auch der Altar kehrt zurück. Die " Kapelle der Versöhnung " will nicht die ursprüngliche Versöhnungskirche ersetzen: Sie lässt den alten Grundriss frei und nimmt nur einen Teil der ehemaligen Apsis als " bergende Hülle für den Altar und die Gemeinde " auf. Der Neubau ist ein Teil der  Gedenkstätte " Berliner Mauer ".

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Gedenkstein
 vor der Kaiserpfalz in Goslar für die Opfer der Vertreibung und Gewalt.
 In zahlreichen Orten in Deutschland stehen  solche  Mahnmale gegen das Vergessen ! Am Volkstrauertag versammeln sich jährlich Heimatvertriebene, Vertriebene im BdV und Einheimische zur Feierstunde und Kranzniederlegung.

 

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1945 - 1954  Unschuldig in den Todeslagern des NKWD
Von zweihunderttausend ( 200 000) verhafteten Menschen der damaligen Deutschen Demokratischen Republik kam jeder Zweite ums Leben, ein sehr großer Teil Jugendliche unter 18 Jahren. Bei den Massenverhaftungen vieler 13 -18- Jähriger mitteldeutscher Jugendlicher, die noch Kinder waren, hat man damals Mitglieder des "Werwolf" gesucht. Wie jetzt authentisches sowjetisches und russisches Bild- und Schriftmaterial beweist, sind die meisten unschuldig verhaftet, gefoltert, verurteilt und erschossen worden, wie Benno Pries, selbst 8 Jahre in diesen Lagern inhaftiert, in seinem Buch " Werwolf " Schicksale mitteldeutscher Jugendlicher , schreibt. Wir sollten dieses Kapitelkommunistisch - stalinistischer  Gewaltherrschaft niemals vergessen und alles daran setzen, dass  so etwas nie wieder passieren kann.

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Der Traum  ist  Gott sei Dank  ausgeträumt !
Das Foto wurde 1990 bei einer Diskussion vor dem Rathaus in  Dresden von einem Unbekannten an  Zuhörer verteilt.

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Jacobs Kaffee für die Rote Armee ?
Im Sommer 1990 in einem Lebensmittelmarkt in Riesa /Sachsen traf ich als Außendienstler von Jacobs Kaffee diese Unterleutnante der Sowjetarmee oder Roten Armee. Es gab noch die Ostmark und die Kasernen waren noch voll besetzt mit Rotarmisten . Es bedurfte intensiver Überzeugungskraft und meiner restlichen Russischkenntnisse, damit dieses Foto zustande kam, denn sie durften sich nicht mit unbekannten Zivilisten fotografieren lassen. Mein Versprechen , daß sie diese Packungen geschenkt bekommen , hat sie dann doch überzeugt. Ich war überrascht von der 1a Uniform und den neuen Stiefeln, die sie trugen, was man auch auf dem Foto deutlich erkennen kann. Bei meinen  Besuchen des Kombinats W t B in Riesa , welches in nächster Nachbarschaft zur Kaserne liegt, konnte ich vom Treppenhaus in den Kasernenhof schauen. Ich sah, dass die Fenster der Gebäude vergittert waren und erfuhr, dass dieses ein Gefängnis der Sowjets sei. So habe ich dann bei jedem Besuch an diesem Fenster im Flur verweilt und dort hinunter geschaut, gefilmt und fotografiert. Auf den Bahngleisen standen mit Kohlen beladene Waggons und obenauf  zahlreiche Sowjetsoldaten. Mit bloßen  Händen mussten sie die Kohlen vom Waggon auf  den Hof werfen. Unten standen wieder andere Soldaten, die diese Kohlen von dort auch wieder auf gleiche Art und Weise auf bereitstehende LKW's werfen mussten. Das geschah dort täglich bis zum Abzug der Russen  aus Deutschland bei jedem Wetter, ob Frost oder Hitze, Regen oder Sonnenschein. Von den Angestellten des Handels  erfuhr ich, daß  mit dieser Methode  von hier sämtliche Kohlen an andere Einrichtungen der Sowjetarmee seit Jahren ausgeliefert werden. Ich war sehr erschüttert, wie hier die Menschen erniedrigt und gequält wurden

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Für ein Schlesien in Sachsen ?

Bei einer Fahrt am 5. Mai 1990 von Cottbus über Senftenberg nach Görlitz entdeckte ich dieses handgemalte Schild an der B . Es muss in einem Ort zwischen Bad Muskau und Niesky gestanden haben. Zu Hause sah ich beim Studium der Landkarte, dass ich ja wirklich durch Schlesien gefahren war. Hier wollten Menschen anzeigen und dafür demonstrieren, dass sie zwar in Sachsen leben, aber der Zusatz im Landesnamen aufgenommen wird. Sie dachten dabei wohl an MVP und wollten im Land Sachsen - Schlesien leben. Eigentlich unverständlich, dass es dazu nicht gekommen ist. Der Freistaat Sachsen wurde erst später proklamiert. Wenn wir Europa wollen, sollten wir den Bezug zur Landsmannschaft nicht unterdrücken, denn große Teile des östlichen Sachsen sind Schlesisches Land im Herzen von Europa. An der B 6 vor Görlitz steht dieses  Schild mit Aufschrift "NIEDERSCHLESIEN" unter dem Ortsnamen.

 

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Flagge zeigen für Europa .
Mit Freund Philip Forder-White aus Saftesbury unter der
 
Europafahne in unserem Kleingarten in Goslar

Flagge zeigen für Europa in unserem Kleingarten in Goslar  ! 
Links :  Niederschlesien, die Heimat meiner Großmutter Anna Kamin, geb. Kunz  Mitte:  Steige hoch du roter Adler  ( Brandenburg ) Rechts: Pommern , die Heimat meiner väterlichen Vorfahren

Europa und Brandenburg und Niederschlesien in Europa.
Viele Gartenfreunde in unserem Gartenverein stammen aus den ehemaligen deutschen Provinzen jenseits der Oder- Neiße - Grenze. Nur wenige wollen dorthin zurück , aber viele besuchen ständig ihre alte Heimat. Manche unterstützen die Menschen dort, die jetzt in den Häusern ihrer  Großeltern und Eltern wohnen und sind Freunde geworden. Manch einer aber ist  hier in Goslar mit der Sehnsucht nach der alten Heimat im Herzen gestorben, bevor sich 1989 die Grenzen öffneten. Ich gedenke mit diesen Fahnen meiner aus Niederschlesien stammenden Großmutter Anna Kamin, die mir als Kind viel von ihrer geliebten Heimat Schlesien erzählt hat und meines Großvaters Karl Kamin, der ständig von seinem  Pommern träumte.  Gleichzeitig erfreue ich viele alte und junge Gartenfreunde. Sie glauben ja nicht, wie viele alte Bilder ich gesehen und  welche Geschichten aus der Heimat ich von denen in den letzten Monaten  gehört  habe.
Es ist so, die Sehnsucht nach der alten Heimat bleibt unsterblich !
Niemand kann uns die Erinnerung an die alte Heimat nehmen!

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             An dieser Stelle möchte ich  den   Bürgerinnen und Bürgern ( Citizen of US )
der  VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ( United States of Amerika )
einmal sehr herzlich Dank sagen  für  ihre großzügige Unterstützung und Spendenbereitschaft, die Sie den Menschen in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg haben zu kommen lassen. Unzählige Care - Pakete wurden über den großen Teich geschickt und brachten Freude in zahlreiche Familien. Unsere Familie lebte damals in der sowjetischen Besatzungszone und wir hatten nicht das Glück ein so heiß begehrtes Care - Paket zu erhalten. Aus vielen Erzählungen unserer Verwandten, die im amerikanischen Sektor von Berlin wohnten,  sind mir deren  leuchtenden Augen in allerbester Erinnerung geblieben, wenn sie sagten , dass sie wieder ein Care - Paket erhalten hatten. Und  es soll immer wie Weihnachten gewesen sein, wenn alle mit Spannung dabei waren, wenn das Paket geöffnet wurde und die wunderbaren  Köstlichkeiten  aus Amerika zum Vorschein kamen. Danke .

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Mein Bruder Dr. Klaus O. K. Kamin

Der Vorstandsvorsitzende bei seiner Festrede zur Grundsteinlegung

des neuen Werkes der SIG-Combibloc in Wittenberg an der Elbe

 

Die   gute  Tat !
Mein Bruder Dr. Klaus O.K. Kamin im Jahre 1993 als Vorstandsvorsitzender  bei seiner Rede zur Grundsteinlegung für das neue SIG Combibloc - Verpackungswerk, in Wittenberg in Sachsen - Anhalt, im März 1993. Er setzte sich als Mitglied des Aufsichtsrates der SIG ( Schweizerische Industrie - Gesellschaft Holding AG ) dafür ein, dass dieses modernste Verpackungswerk in der Welt in den neuen Bundesländern errichtet wurde. Ich finde, das ist ein hervorragender Einsatz für den Aufbau - Ost und für die Sicherung des Standorts Deutschland. Das Werk ging im Mai 1994 in Betrieb und es haben dort über 240 neue, hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz gefunden.  Diese stammen alle, einschließlich der Führungskräfte, aus der Region.

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Blick von der Kuppel des Reichstages zum Fernsehturm, Berliner Dom und das Rote Rathaus

Unser Besuch mit Mitgliedern der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik aus Goslar in der deutschen Hauptstadt

Begegnung mit Oberst Gertz, dem Vorsitzenden des Deutschen Bundeswehrverbandes, bei einer Veranstaltung 
der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik auf dem Fliegerhorst in Goslar


Hier hat so mancher  Wehrpflichtige seine Grundausbildung absolviert und dabei bestimmt auch so einige Schweißtropfen für das Vaterland geopfert?
Neuerdings werden auch Frauen ausgebildet. Leider wird der Standort Goslar Ende 2006 geschlossen und zahlreiche Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz.

Die Pflicht ruft !
Vereidigung  vom Sohn Peter Micheal Kamin bei unserer Verteidigungsarmee " Deutsche Bundeswehr"

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Soldat Peter Kamin und Vater Peter Kamin vor einem Leopard

Auch der Vater (weißer Jahrgang) hat einige Jahre gedient !

Als Bürger gewählt in der Prüfungskammer für Kriegsdienstverweigerer in Hannover.


Meine alte Heimat Königs Wusterhausen und Neue Mühle in der Mark Brandenburg

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Heimat Neue Mühle!

Besuch mit meiner Frau im Jahre 2002. Hier gleich um die Ecke arbeitete ich beim Bäckermeister Weigmann

( Konsumbäckerei ) in Niederlehme vom Januar 1951 bis zu meiner Flucht im April 1952. Hier wurde noch der Teig mit der Hand gemacht, denn oft genug wurde der Strom abgeschaltet. Geheizt wurde mit Holz. Ich habe gute Erinnerungen an den Meister und seine Familie. So einiges, was ich von dem gelernt habe, konnte ich im Leben verwerten. Eine harte Zeit mit Schwerstarbeit, die mich geformt hat.

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Das Haus Krimnickalleee 1 - 2 in Neue Mühle

Hier wohnten wir von 1939 bis 1946. Das war die Dienstwohnung meines Vaters des Bürgermeisters Willi Kamin.

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Meine Schulzeit in Königs Wusterhausen!

Die Grundschule in KW. Hier 63 Jahre später.

Nach den Grundschulen in Miersdorf und KW kam ich in das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium nach Königs Wusterhausen (1944-47) . Dazwischen in das Gymnasium der Heimschule in Dingelstedt im Eichsfeld bei Mühlhausen in Thüringen (1943 + 44)  Wer hat mit mir dort auch die Schulbank gedrückt ? Wie gern hätte ich dort mein Abi gemacht.

Uralte Eichen an der Landstrasse von Krügersdorf nach Beeskow in Brandenburg.

 Uralte Eichen an der Straße von Krügersdorf von Beeskow.
Hier sind schon Napoleons Kanoniere  und auch Sowjetische Panzer vorbeigezogen. Bei jeder Gelegenheit habe ich hier verweilt,  um diese einzigartigen Naturdenkmale zu bewundern. 
Werden sie den Straßenverkehr überleben ? 

Brandenburg  - Mein geliebtes Heimatland


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Das Schloß in Königs Wusterhausen

Frisch renoviert in alter Pracht. Besuch im Jahre 2002 mit meiner Frau.


Meine geliebten Großeltern Anna ( †1943 ) und Karl Kamin ( † 1965 ) mit meinen Geschwistern, von links  Klaus,  Hans , Helma, Dirk (Baby) und ich (rechts) im Herbst 1943 auf dem Grundstück in der Krimnickallee 1- 2 in Neue Mühle / Königs Wusterhausen gegenüber dem Strandbad am Krimnicksee.
Mein Bruder Klaus als Flakhelfer im Alter von 15 Jahren. Ein Wahnsinn, der sich nicht widerholen darf.



Ein Deutsches Schicksal ?
 In der Mitte vor den Büschen  das geräumte  Grab meines geliebten Großvaters Karl Kamin, genannt Waldfließopa, aus Neuenhagen bei Berlin in Bollensdorf. Er verstarb 1965 und die Liegezeit war gerade abgelaufen als ich nach der Wende sein Grab aufsuchen wollte. Vor meiner Flucht im April 1952 in den Westen musste ich mich von ihm verabschieden. 1960  durfte er als Rentner unsere Familie in Nienburg /Weser besuchen. Für immer bei uns bleiben, wollte er nicht. Sein Häuschen und Garten in der Waldfließstraße 8 mochte er nicht aufgeben. Getrennt durch die Zonengrenze fern von seinen Kindern, Enkeln  und Großenkeln ist er einsam gestorben. Ich konnte ihn nie wieder sehen. Meine Kinder kannten ihren Urgroßvater  nur von Fotos und Erzählungen. Das trifft mich heute auch nach so langer Zeit noch sehr. Ich bin und bleibe sehr traurig bei den Gedanken an ihn. Was muss in ihm vorgegangen sein?

In Erinnerung an meine lieben Großeltern Minna und Otto Ludley, Obermeister der Bäckerinnung Altlandsberg, Kreis Niederbarnim,  wo ich auch geboren wurde.

Die Grabstelle meiner Großeltern Ludley auf dem  Friedhof in Neuenhagen
An meinen Großvater Otto Ludley, genannt Bäckeropa, der Obermeister der Bäckerinnung Altlandsberg war, kann ich mich nur schwach erinnern. Der stand meistens in seiner Bäckerei am Backofen mit einem Handtuch um den Hals und schwitzte. Er war ein sehr fleißiger Mann, der sich sehr stark für seine Berufskollegen und die Weiterbildung im Handwerk vielfältig eingesetzt hat. Er verstarb noch sehr jung an seinem Geburtstag. In der Hoppegartner Strasse Nr. 6 steht heute noch sein Haus mit dem großen Garten. An meine Großmutter Minna Ludley, genannt Bäckeroma, habe ich auch  sehr gute Erinnerungen. Sie hat gleiches Schicksal geteilt, wie mein Großvater Karl Kamin. Ich habe auch sie nie mehr wieder sehen können. Ihre Tränen werde ich  nie vergessen und wie sie mich so herzlich gedrückt hat, als ich mich von ihr verabschieden musste. weil ich plante in den Westen abzuhauen.  Wer das nicht selbst erlebt hat, versteht das vielleicht nicht, was ich hier aufschreibe. Eins weiß ich von ihr aber genau, dass sie sich sehr darüber gefreut hat, als ich 1956 im Alter von 23 Jahren in Bielefeld meine Meisterprüfung im Bäckerhandwerk abgelegt habe. Da soll sie doch sehr stolz gewesen sein und gesagt haben: Schade, daß sein Großvater das nicht mehr erleben konnte.


Tafel am Kreuz des Deutschen Ostens

Feierstunde zur Einweihung  Kreuz des Deutschen Ostens am 30. September 2000 in Bad Harzburg in Niedersachsen. Mit dabei eine Heimatgruppe aus Braunschweig in historischen Roben von  Bürgerinnen und Bürger  der Stadt Stettin in Pommern.

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Im Einsatz für den Frieden in Europa
mein Neffe Douglas Hollin (Sohn meiner Schwester) aus Canada - Offizier und Pilot der  Canadian Airforce z. Z. in Sarajewo  im  Helicoptereinsatz . Wir sind sehr stolz auf ihn.


Auf dem Goslarer Friedhof befinden sich zahlreiche Gräber von Menschen, die während der Nazizeit als Zwangsarbeiter in unserer Stadt umkamen .  Am  9. November 2002  sammelte sich eine Schar von BürgerInnen   und pflanzte Blumenzwiebeln, die freundlicherweise die Stadt Goslar zur Verfügung gestellt hatte. Diese Aktion wurde vom Verein "Spurensuche Goslar e.V." unterstützt.



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"Griff in die Freiheit"
Der "Heimkehrer" ( wie ihn die Goslarer nennen ) an der Kaiserpfalz in Goslar wurde am 14. Februar 2004 wieder aufgestellt. Dieses wurde nur ermöglichlicht durch das Engagement und die große Spendenbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, Heimkehrerverbänden und sonstigen Organisationen. Hier unsere ehemalige Oberbürgermeisterin Martha Lattemann - Meyer bei Ihrer Festrede. Dieser Bronze- Nachguss wurde erstellt, weil das hölzerne Original (Foto) von Chaoten im Jahre 2003 in Brand gesetzt und dadurch zerstört wurde. Im März 2004 wurde auch der Sockel fertig gestellt.


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Feierstunde 2003 des BdV - Kreisverband Goslar vor dem Gedenkstein vor der Kaiserpfalz

Vorsitzender Otto Klaß bei seiner Rede und rechts der Ostdeutsche Singkreis.


Gedenkstätte Günter Litfin
Ersterschossener am 21. August 1961  Humboldthafen in Berlin - Mitte
und allen Opfern der Berliner Mauer vom 13. August 1961 bis November 1989.
So der Text auf der am Wachturm angebrachten Tafel. Es ist eine Schande, daß es bis heute keine zentrale Gedenkstätte für die Opfer an der Mauer gibt. Die private Gedenkstätte wird vom Bruder von Günter Litfin betreut. Wir besuchten
die Gedenkstätte mit unseren Berliner Freunden am 7. November 2004. Fotos Peter Kamin

Blick auf den höchsten Berg ( 1142 m ) in Norddeutschland den Brocken.
  Sagen umwoben und jahrzehntelang für alle Weltbürger unerreichbar, weil dort ein Horchposten der Stasi und der Sowjets eingerichtet war.
Zahlreiche weitere Fotos von Goslar und dem Harz sehen Sie auf meinen Seiten Goslar und Harz.
Foto durch können Sie durch  das Anklicken vergrößern.


Besuch auf der Schwarzburg in Thüringen am 19. Juni 2006
Hier unterschrieb Reichspräsident Friedrich Ebert die " Weimarer Verfassung".

 

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28. December 2006

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